Unser Thema 2018

Wir haben ein Thema für Essen 2018.
Es haben insgesamt 33 Mitglieder abgestimmt.
Mit 12 Stimmen ist auf dem ersten Platz:

Gespielte Bücher – Buch und Spiel

Die anderen drei Thema haben alle jeweils 7 Stimmen bekommen.Ich würde mich freuen, wenn Ihr auch bei der Umsetzung des Themas konstruktiv mitarbeiten würdet.Wenn ich das richtig recherchiert habe, hat unser Mitglied Peter Lemcke zu diesem Thema leider noch keine Ausstellung gemacht.Daher alle Mann voran mit Konzeptvorschlägen und Ideen.Ich persönlich denke, dass es auch gut aussehen könnte, die jeweiligen Bücher mit auszustellen.Wer also schöne alte Ausgaben von Büchern zur Verfügung stellen könnte , ist herzlichst willkommen.

Beispiele sind:
Schatzinsel – Stevenson
Emil und die Detektive – Kästner
10 kleine Negerlein (falls nicht politisch inkorrekt)
Der Struwwelpeter 
etc etc

Da das Thema, ESG Mitglieder und ihre Schätze bzw. Spezialgebiete auch stark war, möchte ich hier auch dazu aufrufen, das Thema zu diskutieren. Interessieren sich unsere Besucher dafür? Wer würde sich von Euch beteiligen? etc

Vielen Dank für die Beteiligung.
LG und einen schönen Abend

Frank


 

8 Kommentare:

  1. Hallo aus dem Brohltal,

    das Thema ist wirklich sehr ergiebig, zumal wenn man außer Acht läßt, dass viele Spiel-Umsetzungen von literarischen Vorlagen nur »Pseudo-Adaptionen« sind, sich erfolgreicher Titel bedienen, also oft quasi »Trittbrettfahrer« von Bucherfolgen sind, oder inhaltlich sehr frei sind bzw. abschweifen. Nimmt man also ungebremst Spiele hinzu, die lediglich literarische Figuren aufgreifen, kommt schon einiges zusammen, etwa unzählige Robin Hoods:-) Natürlich können wir hier nur schwerlich bewerten, wie nah ein Spiel an dem Inhalt seiner Buch-Vorlage ist oder wie weit entfernt. Das würde eine anstrengende Diskussion. Ob man »Der Schwarm« oder diverse »Hobbits« als eng an den Vorlagen angesiedelt beurteilt oder »Da Vinci Code« (als kleines Codeknacker-Spiel) komplett rauskegelt, ist diskussionswürdig. Kriterien zur Lösung dieses Problems könnten sein:
    1. Ist es schön?
    2. Ist das Buch-Exponat dazu schön?
    Kriterium also ganz klar die Augenweide – es ist ja schließlich eine Ausstellung.
    3. Ist es selten?
    Die Messe-Besucher müssen verblüfft werden!
    Kriterium 3 impliziert sicher auch, dass die Exponate alt sind:
    Die Messe-Besucher würden nicht gerne in den Vitrinen das finden, was sie auf den letzten Messen schon auf den Ständen gespielt haben (naja, ist ja eigentlich klar;-) Und dafür gibt´s ja schließlich auch die Sammler.
    Weswegen ich Alter und Rarität wichtig finde: Auf spiele-check gibt es eine Info-Liste zum Thema »Literarische Vorlagen«, sehr interessant… aber vorwiegend recht junge Spiele – und junge Vorlagen. Ein Blick lohnt sich, aber ich würde gerne in der Zeit weiter zurück gehen.
    http://www.spiele-check.de/page.php?page=gamelist_view&listid=510
    – Frage: Buch-Autoren, die Spiele »erfunden« oder (vorgeblich) gestaltet haben? Oder nur ihren Namen geben mussten. Simmels »Vabanque«/ASS z.B. basiert nicht auf einem Buch. Ist das ein Bereich, der hinzu käme? Kishon? James Krüss? Thaddäus Troll?
    Zusammenfassend: Kriterien zur Eingrenzung und Reduzierung sollten sich leicht finden lassen (s.o.), das Ausstellen schöner Buch-Exemplare zu den Spielen ist wichtiges Novum der Ausstellung (und deren Vorhandensein Auswahlkriterium) und die Strukturierung nach chronologischen Gesichtpunkten wäre eine Option.
    Genug bis hierher!
    Sammlergruß aus der Eifel,
    Uwe Sülflohn
    (»CollectorsPlayground«)

    • Die Überlegungen zur Auswahl von USülflohn finde ich sehr wichtig.
      Natürlich ist „schön“ ein sehr relativer Begriff.
      Die Nähe des Spiels am Buch ist ein wichtiger Aspekt, der unter 3 Kategorien mit aufgenommen werden sollte.
      1. – Das Thema und die Atmosphäre des Buches spiegelt sich gut im Spiel wieder (Herr der Ringe -der Ringkrieg- von Phalanx).
      2. – Buch und Thema gaben den Anstoß für ein gutes Spiel
      3. – Merchandising: Auf ein altes Spielprinzip wird aus Verwertungsinteresse ein Thema aufgesetzt. (Mensch ärgere dich mit Disney-Figuren; Startrek mit Labyrinth etc).
      Es verlangt von uns Sammlern natürlich eine gespielte kenntnis der Spiele (nicht nur eingeschweißt im „Bücherschrank“ stehen haben), um über die Nähe desd Spiels zum Buch etwas aussagen zu können.
      bei dem kleinen Gescpenst von Preussler habe ich erlebt, wie über das Spiel Eltern dazu verführt wurden, das Spiel ihren Kindern zu besorgen und vorzulesen.

  2. Hallo zusammen aus Moers,
    auch ich habe mir Gedanken gemacht zum neuen Thema „Spiel und Buch“. Die gebe ich als Anregung in die Runde.
    Man könnte die Ausstellung nach Genres aufbauen. Einige wurden ja schon genannt, mir fielen spontan die Bereiche
    – „Kinderbücher“ (Jim Knopf, Petzi, Lurchi, Räuber Hotzenplotz, Struwwelpeter etc.)
    -„Jugendbücher“ (z. B. gab es zu ganz vielen TV-Serien nicht nur Spiele sondern auch Bücher wie z. B. zu Fury, Lassie, Lieber Onkel Bill, Shiloh Ranch etc.)
    – „Romane / Abenteuerromane“ (z. B. Jules Verne, Karl May, Dumas‘ 3 Musketiere, Ivanhoe etc.)
    – „Science Fiction“ (z. B. Raumpatrouille Orion, Perry Rhodan, oder auch der o. g. Jules Verne)
    – „Kriminalliteratur“ (Perry Mason, Edgar Wallace, 77 Sunset Strip)
    – „Comicliteratur“ (z. B. Tim und Struppi, Asterix, Tom Berry Schlümpfe etc.)
    – „Walt Disney“ (z. B. Susi und Strolch, Bambi, Cinderella usw.)
    -Bücher, die Spielbögen enthalten (z. B. Auerbachs Kinderkalender, Der gute Kamerad usw.)
    Die Trennung in diese Bereiche ist natürlich eine künstliche Trennung, da es Überschneidungen gibt (z. B. Jules Verne), die manchmal eine eindeutige Abgrenzung nicht zulassen.
    Nachdem ich meine Sammlung gedanklich durchforstet habe bin ich bei ca. 40 Brettspielen und ca. 50 Kartenspielen zum Thema angelangt. Viele andere Mitglieder haben sicherlich zu von mir nicht erwähnten Themen (ich denke dabei z. B. an das Thema „Märchen“) ebenfalls eine große Auswahl an Spielen in ihrem Sammlungsbestand, sodass ich glaube, dass man im Vorfeld eine Eingrenzung vornehmen muss, weil wir platzmäßig gar nicht so viele Spiele präsentieren können, wie Spiele vorhanden sind.
    So, das war jetzt erst einmal mein Beitrag zur Diskussion.

    Liebe Grüße aus Moers von Volker

  3. Gespielte Bücher – dazu können wir von Seiten der Quartettsammler einiges beitragen!

  4. Frank Ükermann

    Hallo.
    Ich hoffe, es werden sich noch mehr Mitglieder hier zum Thema äussern.
    Buch nach einem Spiel ist eine interesante Drehung.
    Finde ich zeigenswert.
    Kosmos hat eine ganze Reihe von Spielen, die auf Büchern basieren:
    Der Schwarm- Schätzing
    Pippi Langstumpf
    Blaumilchkanal
    Follet-Serie
    Game of Thrones-Catan etc
    Emil und die Detektive auch schon 2x als Spiel erschienen
    Karl May in Spielen und Quartetten.Der Räuber Hotzenplotz von ASS
    Perry Rhodan ASS und Kosmos
    Natürlich auch Märchenbücher (die schönen Holzausgaben von fagus!!!)
    Bücher, in denen und mit denen man spielen kann natürlich zeigenswert.
    Bitte weiter diskutieren
    LG
    Frank

  5. Respekt, dies ist ja schon fast ein komplettes Programm!
    Nur am Rande: G. Ambler ist ein Pseudonym, unter dem ich früher oft publiziert habe. Siehe spielbox 1/02, 12.
    Gruß, Jochen aka L.U. Dikus

    • Stimt. Ich habe es vor langer Zeit als anregung verstanden, es zu nutzen. Ich wusste nicht, dass du es auch mal benutzt hattest. ich hoffe, du lässt ihn mir. Die lateinische Form ist doch viel gebildeter und akademischer.
      Gruß Martin Ebel

  6. Mir fällt zum Them „Buch und Spiel folgendes ein:
    – Teuber hat nach dem Erfolg von „Siedler v. Catan“ Rebecca Gable auf der Frankfurter Buchmesse überzeugt, ein Buch zum Spiel zu schreiben, in dem die Spielfiguren personalisiert wurden, woraus wiederum Spiele entstanden (Elasund ?)
    Später gab es auch zu Carcassone ein Buch. Es gibt also Beispiele, wo die Richtung „vom Buch zum Spiel“ auch umgedreht wurde.
    – Die Verspielung der Bücher von Ken Follet, wobei ich bei „Säulen der Erde“ die Entstehungsgeschichte der wuchtigen Bauklötze zur Errichtung der Kathedrale bemerkenswert fand, die ja nur ein Rundenanzeiger ist, aber der Grund war, daß Follet überhaupt die Zustimmung für die Lizenzsierung gab.
    – Karl May und Spiel
    – Märchen – Verspielungen (Rotkäppchen von Parker (Art.nr. 6011049; 1980)
    – Ottfried Preussler – Das kleine Gespenst
    – Bücher, die gespielt werden: Sherlock Holmes; Solo-Fantasy-Buch-spiele
    mit Entscheidungsbäumen.
    – Krimis und ihre spielerische Umsetzing
    – Orginell gestaltete Regelwerke; (Kriterien eines guten Regelwerks
    Fantasy – Rollenspiel-Regel-bücher
    – Der Kampf der Spieleautoren, mit den Buchautoren gleichgesetzt zu werden
    (z.B. der ungleiche Versand von Spielen oder Büchern bei der Post)
    (Schutz der Urheberschaft, Anerkennung als Kultur-Schaffende)
    Das wars, was mir spontan dazu einfiel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*