Jürgen Grunau

JuergenGrunau500

Geboren 1953 in Dithmarschen.

Zuhause gespielt wurden Kartenspiele wie Skat „Zwickeln“ und „Heulen und Brummen“ eine Art Semivorläufer von „Hearts“, das heute auf fast jeden Computer abrufbar ist.

Erste Schachtelspiel war 1963 „Sag nichts über Pulok“ (Ravensburger) was selbstverständlich auch heute noch einen Ehrenplatz hat.

Damit ging es los und der Spielvirus (für Brett- und Kartenspiele) hat mich bis heute nicht wieder losgelassen.
Es kam dann Spiel auf Spiel, weil ja kein Geburtstag und kein Weihnachtsfest ein gelungenes war, wenn es nicht ein neues Spiel gab. Ich war damals kein Spielesammler, aber man hatte halt eine Spielsammlung mit vielen verschiedenen Spielen.

1987 lernte ich den Spieleerfinder Wolfgang Kramer kennen. Es ergab sich einen Freundschaft und ein gemeinsames Nachdenken und Umsetzen von Spielideen. Und da ich seine Ideen toll fand, entstand der Ehrgeiz alle seine Spiele haben zu wollen.
Das hat auch lange Zeit geklappt bis Anfang des neuen Jahrtausends seine Schaffenskraft größer war als der Platz, den ich für Spiele zur Verfügung habe.
Wahrscheinlich habe ich eine vollständige Kramer-Sammlung aus dem letztem Jahrhundert, inklusive dem exklusiven Prototyp von „Heimlich und Co.“.

Hinweis: Für Sammler von Wolfgang Kramer Spielen dürfte das Spiel „Reif für die Insel“ am schwersten zu bekommen sein. Ursprüngliche Auflage: 100 Stück.

Aktuell sammle ich Pferderennspiele. Das Platzproblem bleibt. Für jedes neue (alte) Spiel muss ein anderen weichen.

Neben Autoren, Verlagen und inhaltlichen Themen kann man sich auch auf das „Sammeln von Spielprinzipien“ verlegen.
Also zum Beispiel „Gleichzeitigkeitsspiele“ oder „Personeinsetzspiele“ (Workerplacement). Machen tun dies schon die Sammler von „Quartettspielen“ oder „Schwarzer Peter“-Spielen.

Mithin es gibt viele Möglichkeiten sich sammeltechnisch mit dem Kulturgut Spiel zu beschäftigen. Das Schöne an dieser Sammelleidenschaft, ist die Tatsache, dass man die Objekte nicht nur anschauen, sondern auch noch mit Spielfreude und Spielfreunden nutzen kann; gemäß dem Motto: „Verspielte Tage sind schöne Tage“.

 

Ein Blick in seine Sammlung von Pferderennspielen

und hier sehen Sie sein sehr interessantes Projekt „Spielprinzip – Stammbaum Gleichzeitigkeitsspiele“

 

eMail:    jotpeka.grunau@t-online.de

 

 

Kommentare sind geschlossen