Buchtipp: „Spielend in den Krieg“

Unser ESG-Mitglied Wolfgang Morawe informiert über sein neues Buch „Spielend in den Krieg – Das deutsche Kaiserreich und der Erste Weltkrieg“ das noch in diesem Jahr erscheinen wird.

Hier einige Vorabinformationen:

Das Buch überzeugt zum einen durch die Fülle des Materials und wird damit der These „Spielend in den Krieg“ gerecht. Die Darstellung unterfüttert die provokative These und hält das Interesse des Lesers wach. Zum anderen werden dadurch auch die Spiele und Spielzeugsammler auf ihre Kosten kommen. Schließlich ermöglich die Abfolge von Abbildungen und Kriegsnarrativ wie in einer `Bildzeitung`, allerdings auf deutlich höherem Niveau, eine behaglich fortschreitende Lektüre, die zudem durch kritischen Geist und Ironie gewürzt ist.

Die Kapitel bauen aufeinander auf. In einem Einführungskapitel erhält der Leser einen ersten Überblick über die Kaiserzeit, der dann in drei weiteren Kapiteln durch die Darstellung zeittypisch-repräsentativer Einzelaspekte eine Vertiefung erfährt. Daran an schließen sich die Kapitel, in denen die politisch-gesellschaftlich Dimension der Kaiserzeit deutlich wird. In den Kapiteln Wilhelminismus, Flottenpolitik und Kolonialismus, kann gezeigt werden, wie sich die Lage in Deutschland seit Bismarcks Entlassung zugespitzt hatte. Schon hier wird deutlich, was den Titel des Buches rechtfertigt Es ist aber dann in den Kapiteln des zweiten Teils, in denen sich die ganze Thematik des Buches entfaltet. Der Weg führt von eher abstrakten Strategiespielen zu solchen und Kriegsspielen im historischen Gewand zu Spielen die den drohenden Krieg vorauszunehmen scheinen, bis sich dann in den beiden letzten Kapiteln des Buches sich Krieg und Spiel sich zeitgleich durchdringen, wobei der Krieg die Produktion von Spiele und damit auch der einzelne Spielteilnehmer den Krieg spielerisch begleitet.

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Das Buch kann nach Erscheinen beim Schlosser-Verlag oder direkt bei Wolfgang Morawe (w.morawe@web.de) bestellt werden. 

Mehr Informationen zu Wolfgang Morawe findet man auf seiner Internetseite:  „Morawe – Games and Toys“

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